Wenn Du Deine Dinge versteuern müsstest?

Heute gehen wir der Frage nach, was passieren würde, wenn jeder Mensch jedes Ding über 5000 Dinge versteuern müsste. Was jetzt etwas komisch tönt, wäre eine Möglichkeit, um den Konsum einzudämmen und jedem klar zu machen, was er so alles besitzt. Was würdest Du tun, wenn Du Deine Dinge versteuern müsstest?

Hier findest Du die Jenke Folge zum Theme Konsum.

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4 Comments
  1. oh schönes Gedankenexperiment. Steuern auf den kompletten Überfluss, wie das 2. und 3. TV, Laptop, Smartphone, ab der 10. Hose, dem 20. T-Shirt, … etc.. Letztlich unrealistisch, aber der Gedanke gefällt mir.

  2. Zum Gedankenexperiment, Steuern pro Ding bezahlen zu müssen, zum Beispiel ab 5000 Dinge 1 Schweizerfranken oder 1 Euro pro Jahr:

    Der Aufwand dafür wäre nicht minimalistisch, sondern extrem bürokratisch.

    Minimalismus ist für mich eine rein freiwillige und persönliche Sache, das mache ich auch nicht aus irgendwelchen ökologistischen Gründen, sondern um Ballast loszuwerden um damit mehr Zeit und Geld für das Notwendige, Nützliche und Schöne zu haben. Vom Staat et cetera möchte ich mich nicht gängeln lassen. (Ich fahre gerne Rad – aber einfach deshalb, weil es mir Spass macht (und nicht weil es irgendwie “öko” ist).)

    Dazu kommt: Dann hat der Staat noch mehr Geld und der wird nie satt. Und gibt es dieser sinnvoll aus? Der Staat verhält sich meines Erachtens alles andere als minimalistisch. (In der Schweiz wohl nicht ganz so ein Problem wie in Deutschland.)

    • Es war ja auch nur ein Gedankenexperiment, um den Menschen da draussen zu zeigen, dass so etwas vielleicht etwas an ihrem Verhalten ändern könnte. Ganz egal, wie der Staat das macht und welchen Sinn es hat. Ferner sind wohl die, die zuhören, die, die noch etwas zu tun haben und noch nicht minimalistisch leben. Denn die wahren Minimalisten würden keinen solchen Podcast hören. Oder hörst Du als Millionär, wie man Millionär wird bzw. als Schlanker, wie man schlank wird…?

  3. Ja, ich habe es als Gedankenexperiment aufgefasst, aber das ging aus meinem Kommentar wohl nicht so hervor. (Beim Wort ‘Steuern’ reagiere ich manchmal etwas heftig.)

    Ob ich schon ein ‘wahrer’ Minimalist bin, weiss ich nicht, aber ich habe mich schon von sehr vielem getrennt und kaufe nur etwas nach wirklich langer und reiflicher Überlegung.
    Alles was aber mit Informationen zu tun, Gedrucktes (nicht Bücher), Anzahl der Web-Feeds (App Feedly) und Anzahl der YouTube-Abos – da schaffe ich es nicht richtig, mehr zu reduzieren, immer der Gedanke, ich verpasse etwas wichtiges – bin wohl, wie viele, ein Informationsjunkie.

    Den Minimalismus.ch-Podcast höre ich einfach sehr gerne (informiert über neue Inhalte werde ich übrigens per App Feedly). Die Themen betreffen das tägliche Leben und es ist interessant, was andere Leute da so machen. (Das Buch “Selim Tolga: Minimalismus leben für Dummies” habe ich mir vor kurzem zugelegt.)

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