Minimalismus als Bewältigungsstrategie
Durch eine Frage eines Hörers sind wir auf das Thema Minimalismus als Bewältigungsstrategie aufmerksam geworden. Wir haben uns die Frage gestellt, wann wir minimalisieren und in welchem Gefühlszustand. Es kann also schon sein, dass man Minimalismus als Bewältigungsstrategie ansehen kann und er uns hilft, über gewisse Dinge hinwegzukommen oder schlechte Gefühle zu bewältigen. Jedenfalls fühlt es sich immer gut an, wenn man ausmisten und Ordnung schaffen kann.Selim hat bereits mal ein Video zu Minimalismus als Bewältungsstrategie gemacht.Bringt der Podcast dir einen Mehrwert? Hier gehts zu unserer Paypal Spende. Den Schweizer Minimalismus Podcasts gibt es auch auf iTunes & Spotify. Wöchentliche Minimalismus Tipps findest Du auf unserem YouTube Kanal.
4 Kommentare
  1. Genau auch meine Erfahrung (wie Selim) mit dem Verkauf von gebrauchten Sachen: Selbst fast nagelneue Sachen gehen oftmals bei Ebay nur noch für die Hälfte weg. Man kann da auch nur mit Festpreis arbeiten, ansonsten erlebt man seine bösen Überraschungen (Ausnahmen sind spezielle, sehr nachgefragte Güter z.B. im Bereich Fotografie. Das zeigt aber auch, wie stark der Markt gesättigt ist.)

    Themenvorschlag (glaube, so explizit hatten wir das Thema noch nicht):

    Minimalismus und Freundschaften: Hintergrund: ich selbst schaue jedes Jahr um Silvester rum, welche Freundschaften haben sich (leider oder manchmal auch Gottseidank) “auseinandergelebt”. Und ich schreibe dazu: bewusst oder unbewusst. Denn, ein langjähriger Freund hat die Strategie, dass er diese Kontakte mit Absicht einschlafen lässt. Meldet sich dann immer weniger und zieht sich zurück. 2 interessante Aspekte dazu: genau diese “Strategie” habe ich von ihm übernommen und – noch lustiger – , in diesem Jahr ist es zwischem besagtem Freund und mir zum lautlosen Ausklingen unserer fast 20-jährigen Freundschaft gekommen. Interessanterweise gab es gar keinen Streit oder irgendwas Böses, nein, gar nichts, nur haben sich einfach die Interessen geändert und er hat sich seit Jahren komplett zurückgezogen…

    Und so schaue ich jedes Jahr um die Silvesterzeit, welche Kontakte und Geburtstage ich aus meinem Büchlein streichen kann… Energieräuber und Maden, die nur anrufen, wenn sie etwas wollen, fliegen mittlerweile recht schnell raus 🙂 und die positive Folge: die Zeit kann man dann lieber den wenigen, engen Freunden widmen.

    Wie geht ihr damit um?

    • danke david! du sprichst mir aus der seele betreffend verkaufen…ich habe zu deinem themenvorschlag bereits ein video gemacht: https://youtu.be/ueTI1sW9xzo aber es ist auf jeden fall eine podcast folge wert, kommt auf die liste!
      happy new year, lg

  2. Danke für den tollen Podcast. Dieser hat mich auch motiviert mein Kellerabteil in Angriff zu nehmen, mit ganz gutem Erfolg. Fertig bin ich damit aber auch noch lange nicht. Bei mir ist das Problem nicht die Trennung von Gegenständen ansich, sondern weil ich sie nicht wegschmeißen will. Es gibt mir ein gutes Gefühl zumindest ein paar Euros zu erhalten. Vieles was dort steht oder stand war in meinen Augen Ramsch, aber auch eigentlich tolle Sachen wie ein E-Bass oder Teppiche.

    Inzwischen ist auf diesem Wege in einem halben Jahr ein vierstelliger Betrag rausgesprungen und das ist doch besser als das Zeug vergammeln zu lassen.

    Verkaufen über das Internet vor allem bei kleinen Beträgen kann aber ordentlich mühsam sein, da viele Menschen die zusagen nie auftauchen. Andere hingegen überweisen sofort das Geld und holen die Dinge nie ab. Das ist mir bei unserer Zwillingskinderwiege passiert die noch immer im Keller steht und ein weiteres Aufräumen sehr erschwert. Die Dame ist auch nicht erreichbar und nun frage ich mich ob ich es erneut inserieren soll oder besser zuwarte. (ein ganzer Monat ist inzwischen vergangen)

    Mein Vorschlag für eine Folge wäre „Minimalismus und Vorratshaltung“.

    Ich gehe nicht besonders gerne einkaufen und da wir 5 Personen im Haushalt sind wird schon einiges verbraucht. Reis, Nudeln und Co haben wir eigentlich immer zu Hause. Ich sortiere dabei so, dass die Dinge die früher ablaufen vorne stehen. Natürlich muss ich den Dingen Platz geben, aber spare ich nicht dabei Zeit und vielleicht sogar Geld? Hier haben du und Thomas wahrscheinlich andere Ansichten. Ich kaufe auch Verbrauchsmaterial auf Vorrat, aber im Abstellkammerl stört es mich ja nicht und hat ja seine Berechtigung, wenn es sukzessive verbraucht wird. Mehr gestört hatte mich mein schwerer Heeresrucksack mit der Ausrüstung (Miliz), den ich endlich loswerden durfte. Seid ihr als Schweizer Staatsbürger nicht verpflichtet eure Ausrüstung sogar inklusive Sturmgewehr zu Hause zu haben? Mir würde selbst wenn die versperrt wäre extrem unwohl dabei sein. Besonders mit Kindern die im Haushalt leben.

    Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr!

    • danke rainer für deine rückmeldung! deinen vorschlag haben wir gerne mit auf die liste genommen. lieber gruss und dir ebenso ein frohes neues jahr mit weiteren, stressfreien keller-verkäufen;-)

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