Minimalismus und Finanzanlagen 2/2

Nachdem wir letztes Mal über die Verwaltung des Geldes gesprochen haben, geht es heute um das Anlegen von Geld. Je nach Risikobereitschaft gibt es viele Möglichkeiten. Am wenigsten Risiko, was aber immer noch mit starken Schwankungen verbunden ist, gehst Du mit einem ETF auf einen grossen Index (MSCI World oder FTSE All-World) ein. Und wenn Du einen Sparplan einrichtest, kannst Du jeden Monat Geld sparen, welches in einen ETF investiert wird.

Hier gibt es einen Preisvergleich von ETF Sparplänen:
https://www.justetf.com/ch/etf-sparplan/sparplan-vergleich.html
https://www.finanzfluss.de/vergleich/etf-sparplan/

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Finanzfluss - https://www.youtube.com/channel/UCeARcCUiZg79SQQ-2_XNlXQ
Finanztip - https://www.youtube.com/channel/UC-muQylmRx61Mt6U1oDSEVA

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2 Kommentare
  1. Hallo Thomas, hallo Selim,

    ich bin über die Fotografie zu Euch gestoßen und bin vom Minimalismus angetan, auch wenn ich das für mich nur in Teilen umsetzen kann und möchte. Dafür hänge ich zu sehr an alten Dingen, die mir Freude bereiten, auch wenn ich sie selten nutze. Dafür lebe ich mit den Nachteilen, eben nicht schnell umziehen zu können.

    Was Finanzen angeht, halte ich eine ETF-Anlage auch für sinnvoll und investiere monatlich über Sparpläne. Einzelaktien halte ich über ein zweites Depot, weil es mir Spaß macht. Wenn ich den Markt damit schlagen kann, freut mich das, wenn ich das nicht schaffe, ist es nicht schlimm. Mich motivieren die Dividendenzahlungen, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Zu Euere letzten Sendung möchte ich anmerken, dass ETF letztlich nur Fonds sind und dass es sich nicht automatisch um passive Produkte handelt, die einen Index abbilden. So gibt es auch aktive ETF. Prominentestes Beispiel dürften die Produkte von Ark Invest, die von der als Börsen-Rockstar gefeierten Catherine D. Wood verwaltet werden. Ich halte den passiven Ansatz für sinnvoller. Was das Aussteigen aus ETF angeht, wie Thomas es getan hat, dann ist das schon wieder ein aktives Handeln. Er versucht den richtigen Ausstiegs- und Einstiegszeitpunkt (sog. Market-Timing) zu treffen. Das kann man machen. Allerdings belegen zahlreiche Studien, dass langfristig investiert bleiben (Time in the Market) eine Strategie ist, die häufiger zum Erfolg führt. Bedenken muss man auch, dass man (zumindest in Deutschland) beim Verkauf seine Gewinne versteuern muss und der Stundungseffekt, von dem man profitiert, wenn man investiert bleibt, nicht mehr greift.

    Ich halte die Märte in Teilbereichen auch für überhitzt. Allerdings muss das nicht bedeuten, dass ein Crash kurz bevorsteht. Man weiß es schlicht nicht. Derzeit findet eine Sektorrotation weg von Tech-Werten hin klassischen Industrie- und Konsumtiteln statt. Wenn man jetzt technologielastige ETF (NASDAQ etc.) hat, spürt man das. Bei breit gestreuten Produkten, wie den von Thomas genannten MSCI World oder FTSE All World, merkt man das hingegen kaum, da eben bis auf leichte Gewichtungsunterschiede alle Sektoren im ETF bzw. Index (MCSI World oder FTSE All World) vertreten sind. Und die Stimulus-Schecks in den USA dürften auch ihr Übriges dazu beitragen, dass neues Geld seinen Weg in die Märkte findet.

    Kurzum: jeden Monat eine Teil seiner Ersparnisse anzulegen, ist aus meiner Sicht sinnvoll, um Vermögen aufzubauen und zu erhalten, da es sonst der Inflation (die man kaum spürt, die sich über Jahrzehnte aber eben doch deutlich bemerkbar macht) zum Opfer fällt.

    Minimalistisch ist an einem Sparplan, dass eigentlich ein ETF-Produkt ausreicht, um vom Markt zu profitieren. Man kann das natürlich beliebig kompliziert machen, muss man aber nicht. Und man muss neben ETF nicht noch aktiv mit Wertpapieren handeln – insbesondere wenn man daran keinen Spaß hat und keine Zeit investieren möchte.

    So, dies meine 3 Cent zu dem Thema.

    Beste Grüße, Dapknith Ovonel

    • Hallo Dapknith

      Danke für den Input. Das Thema ist etwas umfangreich, um alles in einer Podcast Folge zu behandeln. Nun ist wohl das Wichtigste gesagt.

      En liebe Gruess

      Thomas

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