Wer bist Du ohne Deine Dinge?

Heute stellen wir uns die Frage: Wer bist Du ohne Deine Dinge? Wie würde Dich ein Blinder wahrnehmen? Wie kommst Du in einem Dark Room rüber? Was passiert, wenn Deine Wohnung abbrennt? Am Ende des Tages, wirst Du ohne Deine Dinge hoffentlich gleich wahrgenommen, wie mit. Sonst müsstest Du Dir Sorgen machen. Am besten hörst Du einfach mal rein, um dies herauszufinden.

Bringt Dir der Podcast einen Mehrwert? Hier kannst Du per Paypal etwas spenden.
Hast Du eine Frage? Hinterlasse eine Sprachnachricht auf +41 77 222 33 73 per WhatsApp.
Den Schweizer Minimalismus Podcast gibt es auch auf
iTunes, Google & Spotify.
Wöchentliche Minimalismus Tipps findest Du auf unserem YouTube Kanal.

2 Comments
  1. Hallo zusammen
    Es ist immer spannend euch beiden zuzuhören und sich dann selber einige Gedanken zum Gesagten zu machen.
    Nebst dem, wer man sein möchte mit Dingen, Kleidern oder Hobbies, gibt es auch vermeintliche Konventionen, die zur Anschaffung von Dingen verleiten.
    So hatte ich auch schon das Bedürfnis Anzüge zu kaufen und zu tragen, weil das in diesem Job vermeintlich so üblich war. Erst als ich mutig darauf verzichtete und wieder meine minimalistische Einheits-Garderobe trug, war ich wirklich mich selbst. Und niemand hat es gestört. Eher noch haben andere begonnen sich legerer zu kleiden.
    Martin

  2. Ich habe gerade euren Podcast entdeckt und freu mich über die Inspiration. In dieser Folge um Minute 12 stellt ihr das Gedankenexperiment auf, was wäre, wenn alle dasselbe hätten. An sich eine spannende Idee, der ich in meinem Modestudium auch mal nachgegangen war und eine Kollektion, die man zur Geburt als Lebensbeilage bekäme, entworfen. Daraufhin habe ich weiter mich mit Dingforschung befasst.
    Eure Idee, dass man dann “kreativ” würde, macht deutlich, dass genau das nicht möglich wäre: was schöpft man, wenn nicht Dinge? Allen Wesen ist die Schöpferkraft inne und durch sie verbinden wir uns mit Materie (von mater, Mutter) – so einfach lässt sich die Problematik also nicht lösen. Dinge spielen eine andere Rolle in unserem sein als nur die des Konsums, eine im Verlauf entstandene Abart oder Mutation unserer Schöpferkraft. Die Lösung läge mE nach eher darin, uns mehr mit Materie zu befassen und eben Materialismus im “echten” Sinne zu betreiben, uns zu verbinden mit Prozessen und durch dies in der Folge ein entsprechendes Maß zu finden, Materialien auch achtsam auszuwählen. Und: Dinge dürfen durchaus nur Freude bereiten ohne weiteren Nutzen. Denn auch das ist Teil unseres Seins > was ist Kunst und brauchen wir sie nicht auch? Soweit ein paar Gedanken.. Freu mich auf weitere folgen, liebe Grüße Sarah

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.