Minimalismus und Finanzen 1/2

Heute sprechen wir über Geld bzw. befassen uns mit Minimalismus und Finanzen. Im ersten Teil geht es um die Verwaltung des Geldes. Wie bei den Dingen, muss man auch bei den Finanzen wissen, wie viel man besitzt sowie was rein- und rausgeht. Am einfachsten geht das mit einem Budget sowie einem Haushaltsbuch. Und wenn der Kreislauf des Geld ausgebens rein digital ist, kannst Du ihn besser verfolgen und auswerten.

 

Die 7 größten Geldfresser im Leben von Finanzfluss auf YouTube.

Hier findest Du etwas zur 173er sowie zur 752er Regel.

Selim hat bereits mal ein Video zum Thema Minimalismus Finanzen ausmisten gemacht.

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8 Comments
  1. In Deutschland war es – vor Corona – oft nicht möglich, auch kleinere Beträge mit Karte zu bezahlen (z.B. unter 5€). Das bessert sich langsam. Nun kann man auch kleine Beträge mit Karte zahlen. Dann sind die Kartenlesegeräte gerade für kleine Geschäfte in der Regel recht teuer. Wenn überhaupt, dann haben kleine Geschäfte nur Girokartenleser und selbst das ist für die kleinen Läden meistens eine teuere Angelegenheit.

    Ich habe ein Smartphone-Konto mit Kreditkarte (Debitkarte) und zahle inzwischen fast nur noch mit Karte. Auslöser waren einige (vor Corona) ständig erkältete Kassierinnen. „Hatschi, hust, schnief – 3,40€ zurück“ – Schüttel, grusel.
    Das „Totschlag-Argument“ mit Bargeld würde man weniger ausgeben, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Mich stört die kleinere Zahl auf dem Konto, ob da ein Geldschein mehr oder weniger im Portomonaie ist, ist mir dagegen egal.

  2. Hallo ihr zwei,
    wieder mal eine interessante Folge. Da man euch ja so leider nur über Whatsapp erreichen kann, möchte ich hier mal etwas loswerden.
    Ich lausche eurem Podcast schon länger und finde, dass Ihr, obwohl das Thema schon sehr ausgetreten ist, es schafft immer wieder neue Impulse zu geben.

    Was ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen kann ist dieser Hang, alles digitale in die Cloud zu verlegen und hier den Fokus so stark auf die Dienste von Goolgle zu legen. Zum einen macht man sich damit total abhängig von einem Anbieter, zum anderen ist länger bekannt, dass Google die ganzen Dienste nicht aus reiner Nächstenliebe zur Verfügung stellt, sondern alle dort gespeicherten oder verarbeiteten Daten mitliest und auswertet und anschließend verkauft.
    Aber selbst wenn der Anbieter vertrauenswürdig ist, kann so ein Konto oder der Anbieter immer gehackt werden und die Daten abgegriffen werden.
    Gleiches gilt für die Dienste die viele Banken jetzt anbieten und aus den Abbuchungen eine Art Haushaltsbuch erstellen. Liest man sich die Datenschutzbestimmungen durch, sträuben einem sich die Nackenhaare. Oft kann man gar nicht absehen, wohin die Daten weiterverkauft werden. Vor diesem Hintergrund kann ich auch den Wechsel von iOS zu Android nicht wirklich nachvollziehen. Google hat seitdem sie im Appstore angeben müssen welche Daten alle abgeschnorchelt werden, viele Apps nicht mehr aktualisiert. Warum wohl?
    Vielleicht könnt ihr ja mal eine Folge zu dem Thema machen. Ist euch das Thema Schutz der eigenen Daten egal? Würde mich wirklich mal interessieren.

    Für interessierte gibt es auch interessante Podcasts zu dem Thema wie:
    “Der digitale Minimalist” oder “Die Datenwache”

    • Hallo Chris
      Danke für den Input. Wir machen bald eine Folge zum Thema Datensparsamkeit.
      Welche Dienst nutzt Du denn für E-Mail, Cloud, Messaging sowie Office?
      Denn ich habe mir überlegt, dass ich vor allem wegen diesen zusammen funktionierenden Services bei Google bin. Also Mail, Cloud, Office und Messaging aus einer Hand auf mehreren Geräten. Ferner ist ein Android Telefon wesentlich günstiger.
      Ich habe keine Lust, alle Daten offline zu lagern, weil das für mich nicht mehr Zeitgemäss ist.
      En liebe Gruess
      Thomas

      • Hallo Thomas,

        als Email-Anbieter mailbox.org. Die bieten auch Cloud, Kalender und Office etc an, sitzen in Deutschland und schnüffeln nicht in deinen Daten. Auf dem Rechner verwende ich Libreoffice, was mit mailbox.org kompatibel ist. Als Messanger hauptsächlich Signal und Threema. Bei euch als Schweizer bin ich eigentlich fest davon ausgegangen, dass ihr letzteren zumindest auch verwendet 😉

        Die günstigen Androidgeräte bieten meist nur sehr kurzen oder überhaupt keinen Support bei Softwareupdates. Da ist ein iPhone mit meist über 5 Jahren Updates unterm Strich meist günstiger, und bei Android zahlt man halt mit seinen Daten.

        Cloud ist aus meiner Sicht sicher in vielen Dingen sinnvoll, dann aber entsprechend verschlüsselt und abgesichert. Beides bietet Google meines Wissens nach nicht.
        Aber Google ist halt nicht der einzige Anbieter s.o. der entsprechende Dienste anbietet.

        Sicher die anderen Dienste kosten Geld, höre ich schon als Argument. Sicher nicht das was der Frugalist sich vorstellt.
        Letztlich muss man sich aber klar machen, dass man bei Google immer mit seinen Daten bezahlt und das auch der einzige Grund ist, warum Google diese Fülle an Diensten scheinbar kostenlos anbietet.

        Wenn dich das Thema interessiert einfach mal in Podcasts oben reinhören. Dort werden auch viele Alternativen genannt die deine Daten nicht analysieren und verkaufen.

        VG
        Chris

  3. Hallo Chris
    Ja, auch ich nutze Signal & Threema, je nachdem, mit wem ich kommuniziere. Selim hat nur SMS & Google Hangouts zur Auswahl. Für mich auch OK.
    Ich habe mir gerade die Folge 019 – Was sind deine Daten wert? – von Der digitale Minimalist angehört. Natürlich werden meine Daten verkauft, aber das ist mir ehrlich gesagt egal. Ich bekomme ja eine Leistung dafür. Und ob die nun viel Geld damit verdienen ist mir auch egal. Jeder, der genial genug ist, mit irgend etwas Geld zu verdienen, verdient meinen Respekt, egal, ob es nun sehr viel ist oder unverhältnismässig. Es wirkt ein bisschen, als käme bei den beiden Podcastern Neid auf, aber das ist nur eine Vermutung. Ferner sind die Daten ja vor allem in der Masse interessant und nicht meine persönlichen, individuellen Daten.
    Ich würde sogar einen kostenlosen Fernseher nehmen, wenn die im Hintergrund aufzeichnen würden, was ich schaue. Ist für mich kein Problem.
    Ich glaube, es geht hier vor allem um Angst. Solange Du hinter dem stehen kannst, was Du im Netz machst, sehe ich da keine Probleme. Aber natürlich kann man geteilter Meinung sein.
    Und ich wäre der Erste, der für ein Social Credit System wäre. Denn dann hätten alle Idioten, die sich nicht benehmen können, einen Nachteil. Ob die Welt dann besser würde, weiss ich nicht.
    Am Ende des Tages kann man es auch übertreiben mit der (German) Angst. Aber wie gesagt, wir müssen nicht gleicher Meinung sein. Wenn Google mit meinen Daten etwas anfangen kann und ich dafür ein gutes Produkt erhalte, stimmt das für mich vollkommen.
    Und wenn Du Deine Daten nicht an jemanden abgeben möchtest, dann gibst Du sie nicht. Auch in Ordnung. Jeder entscheidet selber und bezahlt den Preis für seine Entscheidung.
    En liebe Gruess
    Thomas
    P.S. Wichtiger finde ich, dass man einzigartige und sichere Passwörter gekoppelt mit 2-Faktor-Authentifizierung verwendet.

    • Hallo Thomas,

      interessante Ansichten, ich denke da liegen wir in der Tat recht weit auseinander.
      Prinzipiell denke ich nicht, dass das etwas damit zu tun hat, ob man sich irgendwo daneben benimmt, wenn deine Krankenkasse demnächst den Tarif erhöht, weil sie der Meinung ist du ernährst dich zu ungesund oder treibst zu wenig Sport. Bei den Kfz-Versicherungen ist ja Social Scoring auch schon in der Etablierung.
      Auch nicht unüblich ist es heute, dass Firmen vor der Einstellung detaillierte Profile von den Bewerben einkaufen. Möchte man das?
      Social Scoring gibt es ja schon längst. Wohnt man in der falschen Gegend oder hat zahlungsunwillige Nachbarn, darf man im Shop halt nicht auf Rechnung kaufen oder bekommt andere Konditionen angezeigt, bekommt keine Kredit oder muss mehr Zinsen zahlen.
      Hinzu kommt, dass das Missbrauchspotential enorm ist. Wer den Score verwaltet bestimmt quasi über dein Leben. Ein ziemlich hoher Preis, für ein paar kostenlose Apps wie ich finde. Ist wahrscheinlich für viele so lange uninteressant bis sie selbst Nachteile dadurch erleiden.

      Die sicheren Passwörter nutzen dir übrigens nichts, wenn irgendwo mal wieder ein paar Millionen Datensätze rausgetragen werden.
      Hier nur mal zwei Meldungen der letzten Tage:
      https://www.bleepingcomputer.com/news/security/european-e-ticketing-platform-ticketcounter-extorted-in-data-breach/
      https://www.golem.de/news/lufthansa-daten-von-vielfliegerkunden-der-star-alliance-gestohlen-2103-154714.html

      Und solche Meldungen gibt es alle Nase lang und ich vermute mal die Dunkelziffer ist recht hoch.

      War trotzdem interessant sich mit dir auszutauschen.

      VG
      Chris

      • Ja, aber dann tragen sie nur ein Passwort raus und alle anderen sind sicher. Und die wichtigsten Zugänge sind über 2-Faktor-Authentifizierung, da wird ein gestohlenes Passwort nichts nützen.

        • Nein die tragen in der Regel nicht dein Passwort raus, aber auch das soll schon öfters vorgekommen sein. Die tragen dort deine Daten raus.

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