Wann wird Minimalismus zur Sucht?

Es erreichte uns die Frage, ob Minimalismus süchtig machen könne? Oder ob man irgendwann einfach nur aus Langeweile minimalisiert? Auch wenn wir beide in den letzten Jahren sehr viel minimalisiert haben, sehen wir das nicht als Sucht an. Denn sonst hätten wir es ja irgendwann sehr schwer, überhaupt noch Dinge zu finden und würden uns schlecht fühlen, wenn wir nicht minimalisieren könnten. Bei Thomas passieren die Minimalisierungen jeweils in Schüben. Dann kauft er wieder mal etwas zur Optimierung oder Belustigung, um dann in anderen Bereichen wieder hart auszumisten. Wir würden das Minimalisieren eher als intensives Hobby anschauen, welches ein klaren Ziel verfolgt. Aber hör doch einfach rein, um herauszufinden, wann Minimalismus Sucht ist und wann nicht. Am Ende des Tages ist es eine Frage der Perspektive.

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2 Comments
  1. Meine unmittelbare Erfahrung im eigenen Kreis und nicht zuletzt mit mir selbst zeigt, dass der Betroffene sein Verhalten oft runterspielt oder gar nicht wahr haben will. Die Frage , ob solche Leute überhaupt geeignet sind, ihr eigenes Treiben angemessen zu beurteilen, scheint mir berechtigt.
    Unter Unbedarften, die den Schilderungen in diesem Podcast zuhören, würden wohl einige den Protagonisten vielleicht nicht zwingend Sucht, aber zumindest ein obsessives Verhalten attestieren. Zu Recht, wie ich finde. Das muss nicht wertend sein. Roger Federers Bestreben, gut Tennis zu spielen, liesse sich auch so einordnen.

  2. Hallo Walter
    Wenn Du mich nicht immer wieder fragen würdest, was ich minimalisiert habe, käme ich gar nicht mehr auf die Idee, es zu tun. 🙂
    Ich denke, solange es etwas zu minimalisieren hat, wird man dies erkennen. Und wenn genug ist, wird man das auch merken. So geht es mir jedenfalls. Im Moment optimiere ich eher, als zu minimalisieren.
    Auf jeden Fall muss man immer dran bleiben, um nichts neues reinzulassen und das Bestehende laufend zu optimieren.

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