Minimalismus und Datensparsamkeit

Auf Wunsch einiger Hörer sprechen wir heute über Datensparsamkeit. Es geht nicht um die Sicherung der Daten, sondern um deren Herausgabe. Welche Dienste sammeln keine Daten, wo soll ich welche Daten angeben, wie gehe ich damit um, wenn ich mit meinen Daten bezahle. Ein wichtiges Thema in der digitalen Welt, denn jeder muss sich bewusst sein, welche Daten er von sich preisgibt. Am Ende des Tages geht es um Komfort, Datenschutz und Geld. Jeder muss selber entscheiden, wie viel seine Daten wert sind. 

"Wenn Du kein Geld einwirfst, bezahlst Du mit Deinen Daten."


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2 Comments
  1. Hallo Selim, hallo Thomas,

    Euer Podcast hat mir in der Vergangenheit sehr viel positiven Input gegeben auf meinem Weg zum Minimalismus und jetzt auch direkt im Minimalismus.

    Was ich allerdings nie verstanden habe war, dass ihr (zumindest einer von Euch) so aktiv bei Facebook seid. Facebook ist für mich eine der schlimmsten Datenkraken überhaupt.
    Besonders deutlich ist mir der Widerspruch in Eurem Verhalten während der Podcast-Folge „Minimalismus & Datensparsamkeit“ geworden.

    Einerseits werden Wegwerf-Adressen propagiert wegen der Datensparsamkeit, weil die Werbung stört. Andererseits wird bei Facebook bzw. Google gefragt was denn als schlimmstes passieren kann: (Personalisierte) Werbung. Und es wird gleich gesagt, dass personalisierte Werbung nicht stört.

    Das ist für mich ein Widerspruch. Werbung ist Werbung.

    Dann wird Datensparsamkeit im Browser von Euch propagiert. Finde ich sehr wichtig. Ihr habt mir hier in der Vergangenheit sehr gute Tipps gegebenen, die ich auch sehr weitreichend selber umgesetzt habe und meine Favoriten deutlich entschlackt haben.
    Wenn die Daten dann aber dann ganz massiv bei Google oder Facebook gespeichert werden, ist es dann nicht noch viel schlimmer? Das hat bildlich die Entsprechung, dass ich meinen ganzes Zeug bei Mama und Papa unterstelle und sage: Aus dem Augen aus dem Sinn. Wenn das Zeug bei mir lokal liegt, kann ich mir recht sicher sein, dass es nicht weiter gegeben wird. Bei Google und gerade bei Facebook bin ich ziemlicher, dass die Daten ausgewertet und verteilt werden (und wenn es nur Konzern-intern ist).

    So, genug der kritischen Komenntare bzw. Nachfragen.

    Als Tipp gegen Werbung möchte ich hier neben den üblichen Werbeblockern wie UBlock Origin auch noch „Pi-hole“ für den Raspberry Pi empfehlen. Einmal schnell auf einem Raspy installiert und den Router konfiguriert und es ist zu 99% Schluss mit Werbung.

    Was die Cloud angeht, empfehle ich „Next Cloud „ auch für den Raspy. Ist leider deutlich komplizierter einzurichten als Pi-hole.

    Abschließend: Macht weiter mit Eurem Podcast. Er bringt zumindest mir viel positiven Input.

    Viele Grüße aus Deutschland
    Holger Mönikes

  2. Hallo ihr zwei,

    schön, dass ihr so kurzfristig auf das Thema eingegangen seid, auch wenn ich das Ergebnis schon erahnt habe.
    Ich will das Thema jetzt hier nicht wieder hochkochen, da ich denke, dass wir hier einfach zu unterschiedliche Vorstellungen haben.
    Im Podcast hätte ich mir jedoch eine etwas intensivere Beschäftigung mit dem Thema gewünscht. Inhaltlich war das alles etwas dünn und auch teilweise wirklich unfundiert gepaart mit einer Portion Whataboutism. “keiner bietet was google hat” und dann als Merkmal Clouddienste zu nennen, die nun wirklich fast jeder Anbieter in seinem Portfolio hat, zeugt nicht wirklich von guter Recherche.

    Ich glaube auch nicht, dass die Leute google hassen, wie es im Podcast behauptet wurde. Viele möchten einfach nicht, dass private Anbieter in die teils intimsten Bereiche ihres Lebens Einblick haben und die gewonnenen Erkenntnisse auch noch unkontrolliert weitergeben. Dass trotzdem sehr viele Menschen entsprechende Dienste nutzen, heißt nicht, dass es gut ist.

    Das sich die Anbieter nicht an Recht und Gesetz halten war erst vor ein paar Tagen wieder in den Medien. Ein Datensammler hat illegal Profile an Auskunfteien weitergegeben.
    https://www.heise.de/news/Adressverlag-gibt-Daten-an-Auskunftei-CRIF-weiter-Noyb-klagt-5991316.html

    So jetzt hör aber auf und freu mich wieder auf eure Minimalismus-Themen 😀

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