Brauche ich das Smartphone wirklich?

Selim hat mir bei unserem Raclette Essen vor Weihnachten erzählt, dass er sein Smartphone in Frage stellt. Wir haben kurz darüber gesprochen und ich habe mich gefragt: Brauche ich das Smartphone wirklich? Auch wenn ich Menschen kenne, die kein Smartphone haben, könnte ich mir dies nicht vorstellen. Aber hört selber, wie Selim sein Smartphone entsmarten möchte und ich der Meinung bin, dass ich das Schweizer Taschenmesser des 21. Jahrhunderts in der Hosentasche habe. 
Selim hat bereits schon mal ein Video zu Thema Home Office gemacht.

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3 Comments
  1. Limitieren der Smartphonezeit funktioniert bei mir auch ganz gut über die Größe des Smartphones. Ich habe ein Obst-phone von 2016 mit 4 Zoll. Super in der Hostentasche zu transportieren.Das aktuellste Betriebssystem läuft dort immer noch. Alle nötigen Apps laufen. Aber so spannend finde ich dieses kleine Dings dann einfach nicht. Nutzung ø 37 Minuten sagt die App. Damit kann ich leben.

  2. Gute Frage, die sich freilich nicht pauschal beantworten lässt. In MEINEM Fall, lautet die Antwort nein. Wenn ich als sozialmedienabstinenter Nichtpendler die Podcasts mit einem MP3 Player in Briefmarkengrösse höre, dann macht ein Gerät, welches aufgrund der Grösse einer Tafel Schokolade in der Hosentasche auch noch Ballast ist, keinen Sinn. Auch habe ich keine Lust noch jeden Monat für die Möglichkeit zu bezahlen, Dinge unterwegs zu tun, die ich zu Hause am Rechner komfortabler erledigen kann.
    Ich vermute, dass ein ansehlicher Teil der Menschen, die sich als Minimalisten sehen, ihre Regeln beim Smartphone nicht konsequent zur Anwendung bringen.

  3. Das Smartphone ist für mich das Minimalismus-Tool schlechthin. Es ersetzt Fotoapparat, Videokamera, MP3-Player, Scanner, eBook-Reader und viele andere Geräte. Podcasts, Bahnreisen buchen, was im Internet nachschauen. Ich schreibe darauf unterwegs Blogartikel, wenn ich nichts anderes dabei habe und habe jederzeit Zugriff auf meine Dokumente, welche ich digitalisiert in der Cloud habe und damit auch nicht mehr im Original aufheben muss.
    Die übermäßige Nutzung ist ein Problem, sehe ich bei mir auch. Da hilft am Ende nur Selbstdisziplin. Einfacher gesagt als getan. 🙂

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